Bemerkenswert

Amor, ich mach den Scheiss selbst!

Es reicht! Es reicht wirklich!

Kommen wir nicht alle an diesen Punkt in unserem Leben an, wo wir denken, dass nun die Hoffnung gestorben ist?

Man sagt doch so schön, dass man viele Frösche küssen muss um dann eines Tages den Prinzen zu bekommen.

Was ist aber, wenn der Prinz doch nicht kommt?

Wenn all die Mühen, die Dates, die Zeit, die wir investiert haben, umsonst waren?

Dies ist kein Blog, wo der Subtext sein soll: „Mimimi, keiner liebt mich, Mimimi.“ Und ich Mitleid haben will.

Wir alle tragen unser Päckchen.

Aber die meisten stellen sich auch die Frage: „Was ist, wenn der Prinz doch nicht kommt?“ Oder „Ist er wirklich der Richtige?“

Ich lade euch ein in meine Welt.

Grammatikalische und Rechtschreibfehler könnt ihr behalten – aber eure Meinung und Erfahrung nicht.

Denn ich tue es auch nicht.

 

 

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5PhasenBeziehung – Wo stehen wir?

Sobald man jemanden kennenlernt und es den Anschein hat, dass es gut oder aber auch schlecht läuft, weiß man meist gar nicht, in welcher Beziehungsphase man sich überhaupt befindet. Man nimmt einfach die Situation wahr. Ein paar Dates, Kaffee trinken, Kino, Restaurant, Sex… man teilt sich die Sorgen und Ängste – kurz gesagt, man lernt sich immer mehr kennen. Doch ist das Verliebtheitsgefühl noch da? Kriegt man immer noch Herzrasen, wenn es zu Problemen oder Meinungsverschiedenheiten kommt?

Eine Beziehung ist in 5 Phasen aufgeteilt, in der man feststellen kann, wo man sich überhaupt befindet.

Phase 1: Die große Verliebtheit
Am Anfang der Beziehung sind wir meist total euphorisch. Dank unserer rosaroten Brille sehen wir den Partner ziemlich idealisiert. Fehler, Schwächen?
Hat der NIEMALS. Beziehungsweise: Wir sehen sie nicht, weil uns die Hormone davon abhalten, den geliebten Partner realistisch zu sehen.
Man kann es kaum erwarten, den anderen zu treffen, überhäuft ihn mit Aufmerksamkeit und ist immens aufgeregt, sobald man mit dem anderen zusammen ist.

Diese Phase der Anfangsverliebtheit hält ungefähr drei bis 18 Monate an. Und: Ja, sie geht vorbei. Das ist normal. Dennoch ist das, was danach kommt, gut und wichtig, denn die Verliebtheit macht einem tieferen Gefühl Platz.
Vorausgesetzt es kommt dazu. Denn leider sind viele Menschen süchtig nach dem Schmetterlingsgefühl und trennen sich, sobald der Alltag einsetzt. Aber es gibt noch mehr Phasen in einer Beziehung.

 

Phase 2: Tschüss, rosarote Brille!
Diese Phase ist wichtig und sie kommt in jeder Beziehung früher oder später vor: Der Moment, in dem sich die Verliebtheit langsam verflüchtigt und man den anderen klarer sieht – mit seinen Schwächen, Ängsten, Eigenarten.
Man kennt sich nun bereits besser und oft fragt man sich, warum man die ein oder andere Macke vorher nie bemerkt hat. In dieser Phase überprüft man. Ob die Erwartungen, die man an den anderen hat, erfüllt werden können,
ob die Ziele im Leben ähnlich sind und die Gewohnheiten miteinander konform gehen.

Jetzt entscheidet sich, ob zwei Menschen wirklich zueinander passen. Leider trennen sich viele an diesem Punkt der Beziehung, weil es plötzlich kleine Konflikte und Diskussionen gibt.
Und weil sie denken, dass die Liebe deshalb vorbei sei. Dabei geht sie hier erst los. Denn erst ab dieser Phase kann die Verliebtheit in ein tiefes Gefühl der Liebe übergehen.

 

Phase 3: Gegensätze und Erziehungsversuche
Phase drei ist geprägt von kleinen Stellungs- und Machtkämpfen. Denn der andere hat nun mal seinen eigenen Kopf, seine Eigenheiten und die können im Alltag auch schon mal nerven.
Hat man sich vielleicht doch geirrt und man passt gar nicht zusammen? Manchmal ist es nur die offene Zahnpastatube, die uns genervt mit den Augen rollen lässt, manchmal mehr.
Wer jetzt denkt, er könne seinen Partner noch erziehen und ummodeln, der irrt und wird das schmerzlich lernen müssen.

Das Gute an dieser eher schwierigen Phase: Wer sie gemeinsam durchsteht, der kommt danach in ruhigere Gewässer. Dafür müssen beide Partner jedoch lernen, Kompromisse einzugehen und ihren Partner so zu akzeptieren, wie er ist.

Phase 4: Bilanz ziehen
Ja, es gibt tatsächlich das verflixte siebte Jahr. Manchmal ist es etwas früher, manchmal später, aber hier entscheidet sich, ob ein Paar langfristig zusammenbleibt.
Die kleinen Machtkämpfe sind vorbei und man schaut wieder mehr auf sich. Zieht Bilanz. Habe ich genug Raum für mich selbst? Gibt es auch ein „ich“ neben dem „wir“? Bin ich noch immer eigenständig?
Ist der gemeinsame Weg der, der auch für mich der richtige ist?

Wer diese Fragen bejahen kann, der wird sehen: Die Partnerschaft gibt beiden Sicherheit, ist sozusagen eine gute Basis, auch wieder mal ein paar Fühler auszustrecken und sich um sein eigenes Leben zu kümmern,
statt immer nur um das „wir“. Stichwort: Da war doch noch was … Das ist jetzt möglich – und wichtig.

Phase 5: Vertrauen und Sicherheit im anderen
Von allen Phasen einer Beziehung ist die hier die beste. Man hat erkannt: Der andere ist mir wichtig, er bereichert mich und ich ihn. Man hat viel miteinander durchgestanden, kleine und größere Krisen gemeinsam gemeistert,
und das hat beide zusammengeschweißt. Nach Phase 4, in der man sich mehr um sich selbst gekümmert hat, nähert man sich jetzt wieder mehr einander an.

Beide Partner können sich in dieser Phase Freiheiten und Vertrauen schenken. Das haben sich beide schließlich hart erarbeitet in den letzten Jahren, in denen sie miteinander gerungen, geredet und gekämpft haben.
Das gemeinsame Leben und das eigenständige Leben können jetzt harmonisch miteinander vereint werden, ohne dass sich ein Partner vernachlässigt fühlt. Es gibt keine unrealistischen Erwartungen mehr, keine Maskerade und
man projiziert auch nichts mehr in seinen Partner, was er gar nicht erfüllen kann. Beide erkennen und lieben sich so, wie sie sind.

Hallo, Liebe! Wer alle Phasen einer Beziehung miteinander durchgestanden hat und
hier angekommen ist, darf sich wirklich glücklich schätzen.

 

 

 

Die Disney Lüge: Wo bleibt unser Happy End?

Kinder der 90er oder älter kennen es: Cinderella verliert ihr Schuh – aber der Prinz findet sie.

Schneewittchen wurde vergiftet, doch der Prinz küsst sie mit den Kuss der wahren Liebe ins Leben zurück.

Dornröschen war zu Neugierig und stach sich an die Spindel, doch der Prinz rettete sie aus ihren tiefen Schlaf.

Ja, wir alle kennen dieses Happy End. Und wenn wir diese Geschichten genauer betrachten, bringen Sie uns etwas bei.

Doch nur wenige wissen, dass Cinderellas Schwestern ihre Füße zurechtschneiden mussten um in den Schuh, welches dann voller Blut war, zu passen. Oder Dornrösschen nicht aus dem Schlaf gerissen wurde, nur weil ein Prinz sie geküsst hat, sondern Von ihm vergewaltigt und 9 Monate später von ihren Zwillingen auferweckt wurde.

Doch Disney hat diese Geschichten ein wenig verändert und kindergerechter gemacht – was auch nicht verwerflich ist.

Wie schauen uns doch gerne die Filme an, um in eine andere Welt in der es ein Happy End gibt, einzutauchen. Wenn wir diese Geschichten uns noch heute ansehen, dann rührt es uns und wir haben einen anderen Blickwinkel wie früher als Kind.

Wir lernen wieder was über Freundschaft, Liebe oder Familie und über ein Happy End. Sobald der Abspann dann erscheint, sehen wir wieder die Realität und wissen, dass nur in wenigen Fällen dieses Happy End zu trifft.

Wo ist unser Märchen? Wo ist das langersehnte Happy End?

Wir werden es nicht finden, wenn wir danach suchen. Wir werden kein Märchen erleben. Der MärchenPrinz kommt nicht und rettet uns. Auch wenn wir noch so viele Frösche küssen oder Prinzessinnen retten.

Wir sollten aufhören nach diesen Märchenprinzen zu suchen. Suchen wir lieber nach den Alltagsprinzen, denn eines Tages und nur dann, wird dieser Alltag auch zum Märchen.

Selbstliebe – gut oder schlecht?

Ich bin kein Psychologe, oder Paartherapeut. Lediglich eine Person, die heute lebt und mit 29 Jahren, die Erfahrungen mit euch teilt, die ich in meinem Leben gemacht habe.
Erfahrungen hinsichtlich Beziehungen, Freundschaften und Bekanntschaften.
Egal ob hetero, schwul, bisexuell oder trans, ich denke fûr jeden ist was dabei.

Die Idee kam irgendwann. Und es geisterte in meinen Kopf. Das brennende Verlangen alles niederzuschreiben, zu analysieren und zu erforschen.

Ich habe auch einige Beziehungsratgeber gelesen, Recherchen gemacht und mich gedatet. Es hat Spass gemacht verschiedene Menschen kennenzulernen und zu sehen wie es sich entwickelt. Jetzt denkt man bestimmt: aha Dates gehabt und sie ausgenutzt.
Keineswegs. Es war auch immer ein privates Interesse. Ich habe mich auf die Menschen eingelassen, mein Verhalten studiert, und deren.
Und ich muss sagen, einige haben mich echt weiter gebracht mehr vom Menschen zu verstehen… Und einige taten mir unbewusst oder bewusst weh.

Jeder von uns kennt es: ein gebrochenes Herz.

Dieser Blog sind die Abgründe und Tiefgründe.

Wir alle sehnen uns nach jemanden, der uns Geborgenheit gibt. Trost spendet, einen Fels in der Brandung und unser Leben einen Sinn gibt.
Aber warum? Wir können doch alleine glücklich sein. Wir gehen arbeiten, lernen, essen, reden, schlafen… Der Mensch an sich sehnt sich nach Liebe. Der Mensch ist Liebe. Und zusammen diese Liebe zuerfüllen verschafft uns Glück. Noch mehr Glück als wir es eh schon haben.

Nur einigen wird dieses Glück nicht gegönnt. Warum?
Liegt es an den Übergewicht? Untergewicht? Rote, braune, blonde Haare… Etc?

Es gibt viele Möglichkeiten. Was ich gelernt habe ist eins: man muss sich selbst lieben.
Nimm dich so wie du bist. Auch wenn du Muttermale hast, Pickel, bisschen mehr auf den Rippen… Wenn du dich nicht so magst, dann ändere was!
Ich rede von keiner Schönheitsop oder dergleichen.
Wenn du dick bist, dann mach Sport. Gefällt dir deine Haarfarbe nicht? Geh zum Frisôr. Tue das, was dich glücklich macht und sende dieses Glück nach aussen.

Leichter gesagt als getan oder?
Ich weiss. Ich muss sagen, ich bin zufrieden mit mir aber lieben tue ich mich nicht. Ich hab immer ein wenig zu viel auf den Rippen und ich schäme mich beim Sex mit jemanden mit nackt auszuziehen.
Aber ich versacke nicht in Schokolade oder dergleichen.

Mit 25 Jahren habe ich auf gesunden Wege mit Sport und Ernährung 10 kg in 2 Monaten abgenommen. Bauchumfang war 110 cm
Jetzt sind es an die 98 cm und 85 kg. ich hab immer noch einen Bauch. Der muss endlich weg. Und habe mir eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio geschenkt. Ausdauer und Kraftsport versuche ich nun in meinen engen Zeitplan unterzubringen.

Ich sündige auch ja klar. Aber ich will weiter voran kommen und sagen: Hey Ich bin Sven und liebe mich.

Auf einer gesunden Art und Weise.
Und das ist der meiste Grund, warum wir Single sind: wir lieben uns nicht selber.
Der meiste Grund – nicht der Einzige.